Das Kontextfenster zum Anfassen
Was Du siehst
Ein Gespräch als Chips – und ein Fenster fester Größe, das nur die letzten Nachrichten zeigt. Der Regler verlängert den Chat.
Was es zeigt
Warum Modelle scheinbar vergessen: Was aus dem Fenster rutscht, existiert für das Modell nicht mehr – und Kompaktieren rettet das Wichtigste, nicht alles.
- Du: Hi! Eine Sache vorweg.
- Du: 4-7-1-9 ist der Türcode – bitte merken.
- KI: Notiert, 4-7-1-9.
- Du: Wie wird das Wetter morgen?
- KI: Wechselhaft, um die 14 Grad.
- Du: Und übermorgen?
- KI: Etwas wärmer, sonnige Abschnitte.
- Du: Danke! Was koche ich heute?
- KI: Wie wäre es mit Ofengemüse?
- Du: Gute Idee. Einkaufsliste?
- KI: Paprika, Zucchini, Kartoffeln, Öl.
Du (jetzt): Und wie war noch der Türcode?
Der Türcode steht noch im Fenster – lesbar.
Dieses Spielzeug-Fenster zählt Nachrichten – echte Modelle zählen Tokens, kleine Wortstücke. Wie viele hineinpassen, unterscheidet sich je Modell um Größenordnungen. Und egal wie groß: Ein größeres Fenster verschiebt das Überlaufen nach hinten – es schafft es nicht ab.
Genau darum hilft es, Wichtiges ans Ende zu schreiben, eine neue Session zu starten oder den Verlauf kompaktieren zu lassen – siehe den Artikel über Context Rot.