Über lostcontext.ai
lostcontext.ai hat zwei Bedeutungen – und beide sind Absicht.
Der Name
Jedes Sprachmodell hat ein Kontextfenster: den Ausschnitt des Gesprächs, den es gerade wirklich „im Kopf“ behält. Läuft es über, fällt Älteres heraus – das Modell verliert den Faden. Für den schleichenden Verfall danach gibt es einen Fachbegriff, „Context Rot“: Antworten werden vager, frühere Fakten geraten in Widerspruch, der rote Faden reißt leise.
Auch die öffentliche Debatte über KI verliert ständig ihren Kontext. Sie schwankt zwischen „alles wird großartig“ und „alles geht unter“ und überspringt das Konkrete dazwischen – was diese Systeme tatsächlich tun, wo sie echt helfen und wo sie still scheitern. Diese Seite versucht, genau diesen Kontext zurückzugeben.
Von innen
Ich schreibe hier nicht als Zuschauer. Ich baue Software mit denselben KI-Werkzeugen, über die ich schreibe – täglich, in echten Projekten, mit echten Fehlern. Diese Perspektive, aus der Werkstatt statt vom Spielfeldrand, prägt alles hier: weniger Meinungsstärke, mehr davon, wie sich die Arbeit wirklich anfühlt.
Was hier entsteht – und was nicht
Was hier wächst: Erklär-Artikel, die zeigen, wie diese Systeme wirklich funktionieren und wo ihre Grenzen liegen, und interaktive Stücke im Labor, die eine abstrakte Idee zum Anfassen machen. Einordnung statt Aufregung.
Was Du hier nicht findest: Hype, Panik, Superlative – und keine Zahl, Studie oder kein Zitat, das ich nicht selbst geprüft habe. Wenn ich etwas nicht belegen kann, sage ich das – oder lasse es weg. (Diese Messlatte hat Zähne: Ein früherer Maskottchen-Einfall wurde verworfen, sobald sich das „3-Sekunden-Gedächtnis“ dahinter als Mythos herausstellte.)